Zwischenprüfung unter Pandemiebedingungen – Ein Erfahrungsbericht

Oktober, 2020

Unsere Auszubildende Lorena durfte am 28. September 2020 endlich ihre Zwischenprüfung zur Kauffrau für Büromanagement ablegen und berichtet in dem nachfolgenden Artikel über ihre dabei gemachten Erfahrungen:

„Ursprünglich für März 2020 festgesetzt, war Teil 1 der gestreckten Abschlussprüfung zum Kaufmann/zur Kauffrau für Büromanagement, aufgrund der beginnenden Corona-Pandemie, kurzfristig auf Ende September 2020 verschoben worden. Das halbe Jahr war wie im Flug vergangen und nun war er endlich da, der Tag meiner Zwischenprüfung.

Um 08.30 Uhr fanden sich alle Teilnehmer aus den verschiedenen Schulen und Betrieben im Gebäude der IHK-Frankfurt ein. Unter den strengen Corona-Richtlinien, in Form vom Tragen einer Mund-Nasen-Schutzmaske und reichlich Abstand jedes einzelnen, warteten wir alle gespannt und sichtlich aufgeregt auf den Einlass in den Prüfungsraum „Luxemburg“.

Dann war es endlich soweit. Die Tür öffnete sich und die Prüfungsaufsicht bat jeden einzeln, nach einer kurzen Ausweis- und „Gesichtskontrolle“ aufgrund der Masken, in den Raum hinein. Jeder von uns Prüflingen hatte einen festgelegten Platz, dem wir persönlich zugeteilt wurden. Hier fanden wir jeweils einen Rechner samt Monitor sowie eine in Plastikfolie verpackte Maus und Tastatur vor. Nachdem sich jeder an seinem Platz eingefunden hatte, wurden die Prüfungsunterlagen sowie ein USB-Stick, beides verpackt in einem Umschlag, ausgeteilt.

Die Prüfungsaufsicht achtete merklich darauf, trotz der doch besonderen Situation, eine ruhige und entspannte Atmosphäre zu schaffen und uns so gut wie möglich die Aufregung und Ängste zu nehmen. Dafür wurden die Abläufe mehrfach und verständlich erklärt und auf all unsere offenen Fragen wurde ausführlich eingegangen.

Nachdem alles geklärt war, ging es auch schon los. Die Prüfungszeit von 120 Minuten startete. Es herrschte eine konzentrierte Stille. In regelmäßigen Abständen wurde uns die noch verbleibende Zeit genannt, damit keiner vom Prüfungsende „überrascht“ wurde. Und dann war es auch schon geschafft. Die Aufsicht bat darum, die letzten Klicks zu tätigen und die Ergebnisse auf dem gestellten USB-Stick zu speichern. Es folgte eine 20-minütige Pause, in der wir außerhalb des Raumes essen, trinken und uns erholen durften. Kurze Zeit später wurden wir dann in kleinen Gruppen wieder zurück in den Raum gebeten, um den letzten Schritt der Prüfung, das Speichern und Ausdrucken der Ergebnisse, gemeinsam zu erledigen. Gedruckt werden durfte pro Teilnehmer lediglich einmal, worauf auch verstärkt geachtet wurde.

Zum Schluss sammelte die Prüfungsaufsicht die mit Namen und Prüflingsnummer versehenden Umschläge ein und wir wurden in die wohlverdiente „Freiheit“ entlassen.

 

Mein Fazit zur Zwischenprüfung mag recht simpel erscheinen, dennoch konnte ich das Folgende mitnehmen: Wenn man sich ausreichend auf diese Art der Prüfung vorbereitet hat, braucht man keinesfalls nervös zu sein. Sowohl der Umfang als auch die Tiefe der Prüfung sind absolut machbar. Entgegen meiner Erwartungen vorab, haben die IHK-Prüfer ihr Möglichstes getan, um eine recht entspannte Prüfungssituation zu schaffen. Zu keiner Zeit hatte ich das Gefühl „allein gelassen“ worden zu sein, da beispielsweise auch die kleinsten Fragen ausführlich beantwortet wurden.

Trotz der aktuell herrschenden Corona-Pandemie, habe ich mich während der Prüfung zu jedem Zeitpunkt sicher gefühlt. Die Tastaturen und Mäuse haben wir wie beschrieben eingeschweißt an unseren Plätzen vorgefunden. Zwischen jedem Schüler war mindestens ein freier Platz vorgesehen, womit der Mindestabstand von 1,5 Metern ebenfalls gut eingehalten werden konnte.

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