IT im Mittelstand: Hochverfügbarkeit, die sich rechnet„Nun haben wir ein System, das bereits im Anschaffungspreis überzeugte und uns jetzt zwischen 30 und 35 Prozent Einsparungen in punkto Administration und Energieeffizienz bringt.“
Derartige Vorstellungen und Wünsche ließen sich für EDV-Abteilungen von Mittelständlern bis dato allerdings kaum realisieren, zumal Hochverfügbarkeit im IT-Geschäft in der Regel mit großen und teuren Cluster-Lösungen verbunden war. Einen Ausweg aus diesem Dilemma verspricht die neue Hochverfügbarkeitslösung x10sure von Fujitsu Siemens Computers, für die sich die Ärztliche Versorgungsstelle gemeinsam mit dem Gesamtanbieter für IT- und Kommunikationsinfrastruktur HORN & COSIFAN Computersysteme GmbH aus Frankfurt am Main dann auch im Frühjahr 2007 entschieden hat. x10sure wurde als Alternative zu den aufwändigen Cluster-Lösungen speziell für kleinere und mittelständische Unternehmen konzipiert und startet im Fehlerfall eines Systems automatisch und ohne Eingreifen eines Administrators den jeweiligen Dienst auf einem Ersatz-Server. Neben x10sure kommt bei den Hessen ein PRIMERGY BX600 Bladeshelf mit acht BX620 PRIMERGY Servern zum Einsatz. Als Speichersystem nutzt die Ärztliche Verrechnungsstelle FibreCAT SX80 von Fujitsu Siemens Computers, während redundante Brocade Switches die Verteilung der Daten übernehmen. Für ein effizientes Backup- Management wiederum sorgt die Midrange- Datensicherungslösung der Serie Scalar i500.
Hochverfügbarkeit mit x10sure garantiert x10sure wird im gleichen Netzwerk wie die Produktiv- Server und Ersatz-Server installiert. Für jede Produktivanwendung und das dazugehörige Betriebssystem befindet sich ein bootfähiges Image auf der SAN-Einheit, die wiederum mit der Server- Farm verbunden ist. Stefan Roth, Account Manager bei HORN & COSIFAN konkretisiert: „Das Booten erfolgt nicht mehr in der Maschine selbst, sondern aus der Storage-Einheit heraus.“ Dies resultiere in einer höheren Ausfallsicherheit, weil im Fehlerfall eines Produktiv-Servers x10sure automatisch den Ersatz-Server mit dem Image des betroffenen Produktiv-Servers hochfahre. Die Überwachung der Server-Farm erfolgt dabei nach den Worten des Managers mit Hilfe von Echo- oder Ping-Services, die permanent überprüfen, „ob der Server noch lebt“. Ein weiterer Vorteil der Lösung ist, dass sich mit x10sure existierende Anwendungen unverändert in die IT-Landschaft einbinden lassen. Das heißt, sie müssen nicht wie bei herkömmlichen Clustering-Umgebungen auf Kompatibilität überprüft und gegebenenfalls modifiziert werden. Auch unter wirtschaftlichen Aspekten punktet die Hochverfügbarkeitslösung von Fujitsu Siemens Computers: „Nun haben wir ein System, das bereits im Anschaffungspreis überzeugte und uns jetzt zwischen 30 und 35 Prozent Einsparungen in punkto Administration und Energieeffizienz bringt“, freut sich Glas von der Ärztlichen Verrechnungsstelle Büdingen. Denn durch standardisierte und automatisierte IT-Prozesse lässt sich der Aufwand für administrative Aufgaben auf ein Minimum reduzieren. Die verringerte Komplexität aufgrund der nun eingesetzten einheitlichen Blade-Server- Struktur sowie das zentrale Speicher-Management auf SAN-Basis vereinfachen die Administration ebenfalls erheblich und tragen so ihren Teil zur Kostensenkung bei. Ihr Ansprechpartner: Dieser Artikel steht Ihnen auch als PDF-Dokument zur Verfügung. |






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